09.07.2015 – Wir schreiben den 09.07.2015, 21:15 Uhr und endlich beginnt unser Urlaub. Wie die Überschrift schon verrät, geht es wieder nach Kroatien. Dieses mal liegen 910 km vor uns und unser erstes Ziel ist auf der Insel Rab, der Ort Kampor. Zum Glück ist die große Hitzewelle vorbei, so das es Nachts wieder abkühlt, was die Fahrt erträglicher macht. So schraubt sich also die Kilometeranzeige auf dem Tacho Stunde für Stunde nach oben und wir kommen unserem Ziel stetig näher. Auch dieses mal haben wir Tunnel und Maut schon vorab gezahlt haben, so müssen wir uns darum keine Gedanken mehr machen. Gegen 4:30 Uhr passierten wir die Grenze zu Österreich und weiter geht es über A10, Tauerntunnel, Katschbergtunnel zum Karawankentunnel, der auch gleichzeitig die Grenze nach Slowenien darstellt. In Slowenien zollt uns dann doch die Müdigkeit ihren Tribut. Nun wird erstmal auf einem kleinen Rastplatz an der Autobahn geschlafen. Nach knapp 3 Stunden geht es dann auch schon weiter. Weiter geht es über Ljubljana, Rijeka, dann immer an der Küste entlang bis nach Stinica. Da es diesmal sehr windig war, kamen wir an der Küstenstraße ziemlich langsam da das Wohnmobil ganz bedrohlich schaukelte. Jedenfalls erreichten wir 11:15 Uhr den Fährhafen, kamen mit der nächsten Fähre mit und erreichten nach circa 20 Minuten Inselfahrt das “Lando Resort” , welches bis zum 18.07.2015 unsere Bleibe werden sollte. Nun wurde noch alles ausgepackt. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team und jeder Handgriff sitzt, so das wir in kürzester Zeit unter der Markise saßen und uns bei kalten Getränken ausruhten. Da wir noch etwas einkaufen wollten, erkundigten wir uns nach einem Geldautomaten und mußten uns zu unserer Verwunderung sagen lassen, das es in Kampor keinen Geldautomaten gibt. Also schwang ich mich bei 35 ° C auf das Rad und fuhr Richtung Rab um Geld zu holen. Fix und fertig kam ich nach 12 km zurück. Der restliche Tag ging schnell vorbei. Müde sanken wir zeitig in unser Bett.

10.07.2015 – Nach dem aufstehen und einem gemütlichen Frühstück wurde erstmal der Platz und die Umgebung inspiziert. Das Lando Resort ist eine Mischung aus Apartments/Bungalows und Standplätzen für Wohnmobile bzw. Wohnwagen. Weiterhin findet man im Resort 2 Pools, eine Grillecke und ein modernes Waschhaus. Direkt vor dem dem Resort findet man einen riesigen Sandstrand, der besonders familienfreundlich ist, da er sehr flach abfällt. Sonst findet man im Ort einen kleinen Supermarkt “Konzum”, Bäcker und mehrere Restaurants. Der restliche Tag wurde dann mit baden und relaxen verbracht. So ging dann wieder ein Tag vorbei.

14.07.2015 – Die letzten Tage verbrachten wir mit tauchen und relaxen. Wen es interessiert der kann dies unter tauchen international lesen.

15.07.2015 – Heute war wieder einmal ein wenig Sightseeing angesagt. Nach einem guten Frühstück liefen wir zur ortsansässigen Bushaltestelle und fuhren nach Rab-Stadt. Die Fahrt dauerte ca. 20 min. in einem fast leeren Bus. Leider fahren die Busse nicht oft, so das uns wir nicht wirklich viel Zeit hatten. Jedenfalls kamen wir am Busbahnhof an und hatten es nicht weit bis zur traumhaft schönen Altstadt, welche auf eine Landzunge liegt. So liefen wir kreuz und quer, treppauf und ab durch die Stadt und genossen die mittagliche Ruhe. Hier fanden wir dann auch einen Kirchturm den man besteigen konnte. Hier sollte man beweglich und schwindelfrei sein, denn der letzte Aufstieg ist nur eine Leiter und man kommt nur durch eine schmale Luke auf die Aussichtsplattform. Der Weg ist recht beschwerlich, belohnt dafür aber mit einer traumhaften Aussicht. Nach dem Abstieg liefen wir noch durch vielen kleinen Gassen und fühlten uns wie auf einer Zeitreise. Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Leider verging die Zeit aber viel zu schnell und so mussten wir uns sputen um unseren Bus wieder rechtzeitig zu erreichen.

Aussicht

17.07.2015 – Die nächsten zwei Tage verbrachten wir Hauptsächlich wieder mit tauchen, lesen, kochen und relaxen. Langsam ging unser Aufenthalt dem Ende entgegen, so das wir am Vorabend unserer Abreise alles zusammenpackten um am nächsten Morgen zeitig zu starten. Nachdem alles erledigt war, gönnten wir uns noch in einem nahegelegenen Restaurant ein gutes Essen und spazierten danach an der Uferpromenade Richtung Campingplatz. Nun noch einmal schlafen und morgen geht es weiter.

18.07.2015 – Es ist 05:30 Uhr und wir sind noch dabei die restlichen Sachen zu verzurren und schon geht es zum Fährhafen nach Misnjak um von hier mit der Fähre auf das Festland über zu setzen. In Stinica angekommen, geht es dann weiter auf der E 65 vorbei an Zadar und Split in Richtung der Insel Korcula. Das Navi zeigte uns 453 km an. Wir kamen trotz starkem Wind sehr gut voran. Bis wir dann am Ende eines sehr langen Stau´s anstellten. Der Grund wurde uns erst klar, als wir kurz vor dem Verursacher standen. Die bosnische Grenze. Natürlich war das Verkehrsaufkommen sehr hoch, doch hatte man auch das Gefühl, das man sich hier sehr viel Zeit ließ. Durch diese lange Wartezeit, verpassten wir natürlich die geplante Fähre und kamen so mit einiger Verspätung in Korcula auf dem Campingplatz “Autocamp Kalac” an. Wir wurden aufs herzlichste begrüßt und fühlten uns vom ersten Moment an wohl. Nach den Anmeldemodalitäten durften wir uns einen Platz aussuchen und bezogen diesen dann. Aber da wir doch recht müde waren, die lange Fahrt hat uns dann doch geschafft, war der restliche Abend sehr kurz und todmüde fielen wir ins Bett.

19.07.2015 – Auch hier war unser Hauptaugenmerk das Tauchen. So das es für die nächsten Tage außer tauchen und relaxen nichts weiter zu berichten gibt. Nur eines, in der Nähe des Campingplatzes gibt es einen großen Supermarkt, welcher in entspannten 10 min. zu Fuß zu erreichen ist. Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt und falls das Bargeld ausgeht, an der Rezeption befindet sich ein Geldautomat.

22.07.2015 – Heute steht ein Ausflug in das ca. 100 km entfernte Dubrovnik an und somit etwas Abwechslung zum Tauchen. Gegen 09:00 Uhr geht es los und ungefähr 2 Stunden später kommen wir an. Blöderweise haben wir uns wohl einen der heißesten Tage ausgesucht,so das die Hitze in der Stadt schon unerträglich ist. Trotz allem erkunden wir die wunderschöne, alte und voll von Geschichte steckende Stadt, Straße für Straße. Zwischendurch suchen wir immer mal wieder ein schattiges Restaurant auf um uns zu erfrischen. Die Preise sind hier aber enorm hoch, so das wir es bei Getränken beließen. Gegen 17:00 Uhr traten wir die Rückreise an. Diese erfolgte auf Grund der starken Waldbrände nur in Etappen und einem Feuerwehrfahrzeug welches die Fahrzeugkonvois anführte. Es war schlimm zu sehen, wie hier einige Existenzen vernichtet wurden.

27.07.2015 – Nachdem wir die letzten Tage wieder mit Tauchen und relaxen verbracht hatten, entschieden wir uns heute zu einem längeren Ausflug nach Korcula Stadt. So fuhren wir mit einem Taxiboot von unserem Campingplatz nach Korcula Stadt. Wir begannen den Ausflug mit einem guten Frühstück direkt am Meer. Um die Zeit war die Stadt noch so gut wie leer und wir genossen unser Frühstück bei Meerblick und Sonne. Wie in fast jeder Stadt versuchen wir einen hohen Aussichtspunkt zu finden um uns einen Überblick zu verschaffen. Diesen fanden wir in der Kathedrale von St. Mark. Von hier oben hat man einen traumhaften Ausblick. Danach erkundeten wir noch die Stadt und liefen dann irgendwann wieder zurück zum Campingplatz.

29.07.2015 – Abreisetag….gegen 03:00 Uhr verließen wir den Campingplatz Richtung Vela Luka um von dort mit der Fähre nach Split überzusetzen. Würden wir in Zukunft auch immer wieder so machen um einfach den bosnischen Kontrollen aus dem Weg zu gehen, da diese immens viel Zeit gekostet haben. 06:15 Uhr startete die Fähre dann und nach fast 3 Stunden Fahrt trafen wir dann in Split ein. Unser nächstes Zwischenziel ist der Stellplatz Avtokamp Irena Potočar s.p. in Slowenien den wir am späten Nachmittag erreichten. Nun erst einmal einen Kaffee und eine Dusche. Das Wetter verschlechterte sich zusehends und es begann zu regnen. Für uns ein Segen, denn das bedeutete endlich Abkühlung und besseren Schlaf.

30.07.2015 – Weiterfahrt nach Bad Abbach, aber dieses mal auf den neuen Campingplatz. Dort war nochmal ein Wiedersehen mit Campingfreunden geplant. So fuhren wir heute recht zeitig los, denn über 600 km lagen heute vor uns. Gegen 17:00 Uhr kamen wir dann ziemlich fertig auf dem Campingplatz an und warteten auf unsere Freunde. Die Wiedersehensfreude war groß und so verbrachten wir den Abend gemeinsam mit gutem Essen und unseren Erlebnissen.

31.07.2015 – Die Sonne lacht vom Himmel und so entschließen wir uns zu einer Fahrradtour nach Regensburg. Die Route führ uns immer an der Donau entlang und so erreichen wir nach über 20 km Regensburg. Wir erfrischen uns im Cafe Gelini mit leckerem Eis und Cappuccino und treten dann per Zug die Rückreise an. Nach unserer Rückkehr kehren wir alle noch im Gasthof Kellner zu einem Abschiedsessen ein.

01.08.2015 – Heimfahrt

 

Fazit:
Kroatien hat uns wieder absolut überzeugt. Auch wenn die Preise immer mehr anziehen, ist es immer noch günstiger als Italien. Die Campingplätze konnten uns auch voll und ganz überzeugen. Lando Resort war zwar einer der teuersten Plätze die wir hatten, bestach aber auch mit einem Hauch von Luxus. Korcula dagegen hatte noch etwas postkommunistischen Charme, doch auch das hatte seinen Reiz. Jedenfalls sind beide Plätze empfehlenswert.

 

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