10.06.2017 – Die Wartezeit schien unendlich, aber nun ist es soweit. Norwegen wir kommen. Gegen 12:00 Uhr starten wir Richtung Travemünde, wollen aber noch einen Zwischenstopp einlegen. Die Fahrt läuft erstaunlich rund und so kommen wir zeitiger als gedacht auf dem Wohnmobilstellplatz Hardegsen an. Dieser ist angelegt für ca. 15 Mobile und liegt auf einer Anhöhe im Ort. Strom kostet 1 €/8 h und wird direkt an den Stromsäulen gezahlt. Einmal am Tag kommt jemand und rechnet den Rest ab. 6€/Tag und wenn man die sanitären Einrichtungen nutzen mag kommen noch 2€/Tag dazu. Alles war sehr sauber und gepflegt 😀. Also absolut empfehlenswert.

11.06.2017 – Ruhig und gemütlich starten wir den Tag und fahren dann weiter gen Travemünde. Dieses Mal von einem Stau in den nächsten, trotz allem kommen wir nach 4 h an. Ziel ist der Stellplatz Kowitzberg, welcher aber sehr schlecht ausgeschildert ist. So kreisen wir also durch den Ort, bis wir den Platz gefunden haben. Die Lage vom Platz ist traumhaft schön und ebenfalls macht das ganze einen gepflegten Eindruck. Aber, so voll wie der Platz war, dachten nicht nur wir so . Zu den Preisen. Der Stellplatz kostet 12€/Tag entsorgen kann man vor dem Platz an einer Säule für 1€. Hier bekommt man ebenfalls Frischwasser. Nach Travemünde kommt man ganz gemütlich in ca. 30 min zu Fuss über die Strandpromenade. Hier findet man dann alles was man zum Leben braucht. 

12.06.2017 – Wind und Regen wecken uns, so dass wir drinnen frühstücken müssen. Wir hoffen das wir noch etwas raus können. Doch momentan sieht es nicht danach aus. Falls​ nicht, wird es ein langer Tag bis zur Fährenfahrt. Der Wettergott (falls es einen gibt) hat uns erhört und die Regenwolken beiseite geschoben, so dass wir noch hinaus können. Elli wird in die Kraxe geschnallt und ab geht es zum nahe gelegenen Brodtner Steilufer. Von hier aus hat man eine ganz tolle Aussicht über die gesamte Lübecker Bucht. Weiter ging es bis zum Hermannshöhe Erlebniscafe. Hier ließen wir uns zu einem guten Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen nieder. Danach ging es dann gemütlich zurück um die letzten Kleinigkeiten einzuladen. Gegen 18:00 Uhr fuhren wir dann los, tankten noch und warteten dann am Skandinavienkai auf die Fähre. Nach langer Warterei waren wir dann gegen 21:00 Uhr auf der Fähre. Schnell wurde noch geduscht. Und dann lagen wir auch schon in der sehr geräumigen Kajüte in der Koje (Elli bekam ein Kinderbett) und schliefen den Schlaf der Seeligen.

Öresundbrücke

13.06.2017 – Es ist 06:00 Uhr und der bordeigene Weckdienst gibt Bescheid, das wir in 1h anlegen. So machten wir uns langsam fertig, bestiegen dann unser Womo und schon ging es weiter Richtung Norden. Tagesziele setzen wir uns im Moment keine, da uns meist unser Kind zeigt, wann es genug ist. Aber, die unruhige Nacht hat auch bei Elli Spuren hinterlassen, so das wir weiter kommen als gedacht. So kommen wir dann gegen 15:00 Uhr in Amal am drittgrößten See Europas dem Vänern an. Ein wunderschöner kleiner Campingplatz (Ornäs Camping), direkt am Wasser mit einer herrlichen Aussicht. Was will man mehr. Die Spatzen schienen hier recht ausgehungert zu sein und stürzten sich direkt auf meinen Kühlergrill um diesen von Ungeziefer zu befreien. 🙂 So genossen wir dann bei schönstem Sonnenschein die Aussicht und die Ruhe. Das Abendbrot fällt heute etwas spartanisch aus, da der Hunger fehlt und wir ziemlich müde sind. Nachdem wir Elli zu Bett gebracht hatten, gingen wir auch gleich ins Bett. 

14.06.2017 -04:30 Uhr es ist hell. Also ich meine nicht die Morgendämmerung…..ich meine hell, taghell. Trotz Verdunklungsrollo kann man sich jetzt in etwa vorstellen, was uns noch erwartet. Also Kopf unter die  Decke und noch etwas Schlaf suchen, denn wer weiß wie lange die Fahrt heute wieder geht. 07:30 Uhr ist es dann aber endgültig vorbei, da Elli nun auch wach ist. Wie jeden morgen holen wir sie noch zu uns ins Bett und genießen den Morgen zu dritt. Bei strahlendem Sonnenschein wird dann vor traumhafter Kulisse gefrühstückt. Gegen 10:00 Uhr geht es weiter. Ohne Ziel, da uns unsere Tochter meist einen Strich durch die Rechnung macht. Also fahren wir die E45 weiter Richtung Norden und kommen nach 314 km in Orsa am Campingplatz an. Der erste Eindruck ist super, also gehen wir zur Rezeption um einzuchecken. Hier bekommen wir aber ohne die Camping Key Europe keinen Eintritt, was wir nicht wirklich toll finden. Aber, man bietet uns den Stellplatz hinter der Rezeption an, welcher sich im Nachhinein als Glücksgriff entpuppte. Hier hatten wir Duschen und freies WLAN. Die Plätze sind bitumiert und parzelliert (Platz 15 ist super).  

15.06.2017 – Nächster Halt ist in Strömsund auf dem Strömsunds Camping. Hier angekommen, die erste Enttäuschung, der beheizte Pool war noch nicht aktiviert (eigentlich ein Grund warum wir hierher wollten). Der Platz an sich erstreckt sich auf beiden Seiten der E45, doch leider ist dieser recht laut, aber vielleicht sind wir auch nur verwöhnt. Ansonsten ist zumindest die Seeseite sehr schön. Wir genießen noch ein wenig die Sonnenstrahlen, bevor wir alle recht zeitig zur Ruhe gehen.

16.06.2017 – Wie schon erwartet, hatten wir wegen der Geräuschkulisse der E45 nicht wirklich gut geschlafen, so das wir nach dem Frühstück schnell weiter fuhren. Wieder standen einige Kilometer an und diese wollten wir natürlich schnell (was immer das hier in Schweden bedeutet) absolvieren um noch etwas vom Nachmittag zu haben. Hurra…..unsere ersten frei lebenden Rentiere. Nach wunderschönen 300 km kamen wir auf dem CP Slagnäs an. Erste Überraschung man sprach hier deutsch(macht vieles leichter 🙂 ) Wir durften uns dann einen Überblick verschaffen und einen Platz aussuchen. Elli wurde direkt auf die Wiese verfrachtet, damit sie sich austoben konnte und wir genossen den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Leider und wie vorhergesagt, begann sich das Wetter zu verschlechtern, so das wir noch schnell ein wenig mit Elli in der Kraxe an den nahe gelegenen Fluss liefen. Kaum zurück, fielen die ersten dicken Tropfen. 

17.06.2017 – Trotz der schönen Lage und dem Gefühl herzlichst Willkommen zu sein, reisten wir heute weiter, denn das Wetter wurde nicht besser. Ziel des heutigen Tages Camp Lappeasuando Hotel & Lodge. Diesen Stellplatz hatten wir uns aus der Promobil-App herausgesucht. Auch weil das Essen dort hervorragend sein sollte. Dort angekommen wurden wir herzlichst (ebenfalls auf deutsch) empfangen. Doch leider waren keine Stellplätze mehr da. Durch den Umbau des Außengeländes mussten die Plätze Hundzwingern weichen, so das wir nur noch neben Schrottwagen und Müllcontainer Platz fanden. Naja….es konnte nur besser werden. Und das wurde es auch. Der Kaffee, die Duschen und der Elchburger waren super. Gut gesättigt ging es dann wieder in die Koje um morgen wieder fit zu sein. 

18.06.2017 – Beim Frühstück beschlossen wir dann, was wir in den letzten beiden Tagen schon angedacht hatten. Wir brechen hier den Weg zum Nordkap ab und fahren über die E10 nach Narvik und anschließend auf die Vesteralen. Grund des Umdenkens war einfach die Zeit. Wir dachten im Vorfeld mehr Kilometer am Tag zu schaffen, aber unsere Kleine spielt da nicht mit. Der Weg ist dieses mal nicht so weit, aber das Wetter verschlechtert sich zunehmend. Auf dem Weg kann man das erste mal erahnen, das man sich im Raum des  Polarkreises aufhält. Hier sieht man noch sehr viel Schnee und riesige Eisflächen auf den Seen. Norwegen empfängt uns mit dicken Regenwolken 🙁  ! So fahren wir schnell weiter Richtung Narvik. Dort angekommen die erste Enttäuschung. Der CP Narvik Camping existiert nicht mehr. So fuhren wir weiter in die Stadt, doch auch hier schien man nicht wirklich auf Camper/Besucher vorbereitet. Man sah zwar sehr viele Camper, aber die meisten schienen wie wir eine Bleibe zu suchen. In der Touristeninfo gab man uns einen Touristenparkplatz. Leider waren wir für diesen nicht wirklich ausgerüstet und so fuhren wir weiter Richtung CosyCamp in Kongsvik. Doch auch dieser Stellplatz war entweder nicht mehr existent oder so schlecht ausgeschildert, das wir wieder weiterfahren mussten. Ein paar Kilometer weiter fanden wir dann einen Unterschlupf auf dem CP Gullesfjordbotn. 

19.06.2017 – Nach einer ruhigen aber regnerischen Nacht geht es dann nach kurzer Fahrt auf den CP Bleik. Hier wollen wir dann ein paar Tage bleiben und bauen deshalb unser neues Vorzelt auf. Wegen des schlechten Wetters sind wir immer wieder zu Pausen gezwungen, aber nach geraumer Zeit steht das ganze dann windsicher und wir können den ersten Kaffee genießen. Leider ist wegen dem Wetter heute nicht viel machbar, also ist faulenzen (soweit man das mit einem 10 Monate alten Kind kann) angesagt.

20.06.2017 – Der Regen hat über Nacht aufgehört und der Morgen empfängt uns mit angenehmen Temperaturen. Es ist zwar noch bewölkt, aber laut Wetterbericht soll es zumindest nicht regnen. So wird dann ganz gemütlich gefrühstückt und im Anschluss die alltäglichen Sachen, wie abwaschen, Müll entsorgen etc. erledigt. In der Zwischenzeit lockert die Bewölkung auf, so das wir uns zu einer kleinen Wanderung entschließen. So laufen wir gemütlich Richtung „Hafen“ und nehmen auf dem Rückweg noch in einem kleinen Café platz. Der warme Blaubeerkuchen mit Vanillieeis ist köstlich. Leider beginnt es dann doch wieder zu regnen, so das wir etwas schneller den Heimweg antreten. Am späten Nachmittag wird es dann wieder freundlicher, so das wir Elli nochmal in die Kraxe packen und den schönen langen Strand entlang spazieren. Abends saßen wir dann noch mit unseren sehr netten Nachbarn aus dem Erzgebirge zusammen und ließen den Tag mit einem „Schälchen“ Bier und Wurzelpeter ausklingen. 

21.06.2017 – Es regnet und regnet und regnet, dazu ein eiskalter Wind. Wir haben 6° C (gefühlt war es kälter) . Wir verkriechen uns in unserem Wohnmobil und hoffen auf Besserung. Da der Platz sehr gut ausgerüstet ist, nutzen wir die  Zeit noch zum Wäsche waschen. So plätschert Stunde um Stunde herum und das Wetter bessert sich nicht. 

22.06.2017 – Der Sturm hat an Kraft zugenommen und Stunde um Stunde wache ich von dem Getöse unserer Markise auf. Gegen 02:34 Uhr entschließen wir uns das Vorzelt abzubauen und die Markise einzuholen. Zum Glück war es taghell und es ging schnell von statten, so das wir nach 30 min. wieder im Bett lagen. Laut Wetterbericht sollte es auch nicht besser werden, also noch schnell schlafen und dann los. Ich hatte die Nacht vielleicht 3 h geschlafen, so das der Kaffee heute besonders gut tat. Ruckzuck war alles gepackt und wir fuhren los Richtung E17. Da Elli wohl auch wenig geschlafen hatte und sie sehr lange während der Fahrt schlief, kamen wir sehr gut voran. Nach 330 km erreichten wir unser Zwischenziel zur E17, den CP Ballangen. Sehr großer aber gepflegter Platz. Leider hatten wir für das alles kein Auge mehr, da sich nun der Schlafmangel bemerkbar machte. Gute Nacht.

23.06.2017 – Endlich schien mal wieder die Sonne und die vor und liegende Etappe war nicht so lang, so das wir auf alle Fälle noch etwas von der Sonne haben würden. So ging es dann also los und wir kamen wie bisher super voran, das sich der Verkehr hier in Grenzen hält. Wir kamen für unsere Verhältnisse zeitig am CP Saltstraumen an und buchten einen Platz, leider schien der Platz schon voll, aber wir konnten uns noch in eine Ecke drücken und die geforderten Abstände einhalten (Brandschutz – 3 m bis zum nächsten Fahrzeug).  Leider gab es hier einige dreiste Norweger, die aus 3 m auch 5m oder 6m zwischen den Mobilen machten so das niemand mehr dazwischen kam. Sehr ärgerlich. Auch musste ich mir von unserem Nachbarn erklären lassen, das ich in seiner „AREA“ stehe. Hier scheint der Campergedanke verloren gegangen zu sein. Gegen 17:30 Uhr sagte dann der Gezeitenkalender Bewegung am Saltstraumen an. Also nichts wie los zum Aussichtspunkt um dieses Naturspektakel zu sehen.

24.06.2017 – Wir werden am Morgen wieder von Regen und kühlen 9° C geweckt. Die Großwetterlage sieht nicht wirklich gut aus und mittlerweile macht sich Demotivation breit. Die Vorhersagen sehen nicht wirklich besser aus und in diversen Gruppen bei Facebook wird überall über das Wetter geschimpft. Um unsere Laune nicht weiter in den Keller sinken zu lassen, brechen wir hier unsere Skandinavienreise ab………!!! Auf zur Ostsee in der Hoffnung dort besseres Wetter und angenehmere Temperaturen zu finden. Hauptsache raus aus den langen Klamotten. In das Navi wird der schnellste Weg nach Malmö eingegeben und los geht es. Nächster Stop in Arvidsjaur ist der CP Gielas. Nach 350 km entspannter Fahrt kommen wir dort an, kommen aber auch nicht ohne die Camping Key Europe auf den Platz. (verstehe ich nicht, da der Platz höchstens halb voll war) So blieb „nur“ der Stellplatz vor dem CP. Egal, Strom und Dusche waren vorhanden und wir sparten eine Menge Geld. Das Wetter wurde auch nicht besser. So das wir mal wieder schnell im Bett verschwanden.

25.06.2017 – Weiterfahrt gen Süden. Nach 409 km kamen wir dann auf dem CP Storsjö an. Schöner kleiner und sehr ruhiger Platz. Nach der Ankunft hatten wir dann ein paar Stunden um draußen zu sitzen, da mal wieder die Sonne schien. Aber wie gehabt, fing es gegen Abend wieder an zu regnen. Der nächste  Tag wechselte zwischen Sonne und Regen, so das wir immer wieder zwischen Womo und draußen pendelten, was mit dem Nachwuchs auch nicht immer leicht ist. Gerade hatte sie angefangen zu spielen, musste sie auch schon wieder rein, was meist auf Unverständnis stieß. Trotz allem verlängerten wir noch, da es am Dienstag schön werden sollte. Nun haben wir zwar den 27.06.2017 und es regnet „noch“ nicht aber wir haben mal wieder Sturm 🙁 Na mal sehen was der Tag noch bringt. Unser Optimismus hält sich mittlerweile in Grenzen.

28.06.2017 – Wir sind nun doch noch auf dem CP Sorsjö geblieben, da sich das Wetter gestern doch noch verbesserte. Zumindest konnten wir ein wenig draußen sitzen und die Sonne genießen. Wir sind gespannt was die Zeit noch so bringt und ob sich das Wetter entscheidend bessert. Gegen 10:00 Uhr starten wir dann ganz gemütlich weiter Richtung Süden und kommen dann am späten Nachmittag am CP Farstanäs Havsbad & Familjecamping an. Der erste Eindruck ist gut. Preislich ist der Platz etwas teurer als sonst, liegt wahrscheinlich an der Nähe zu Stockholm. Am Abend revidieren wir dann doch noch unsere Meinung. Der Grund sind die vielen Saisonarbeiter die hier auf dem Platz wohnen und ziemlich laut sind. Bis 22:00 Uhr rauscht ein Fahrzeug nach dem anderen an uns vorbei, was zur Folge hat, das unsere Tochter mehrmals aufwacht und dann kaum noch beruhigt werden kann. Also….es geht morgen weiter.

29.06.2017 – Nach einen kurzen Frühstück nutzen wir noch die Sanitärgebäude (welche sehr geräumig und sauber waren) und fuhren weiter. Mal wieder ohne Ziel, Hauptsache Richtung Süden. So kommen wir auch an der Stadt Linköping vorbei und da mein Cousin hier wohnt, wird dieser natürlich gleich besucht. Robert und Ursula…..trotz des Stresses den ihr hattet, vielen Dank für den schönen Abend. Und wie besprochen, das nächste mal bei uns 🙂

30.06.2017 – Auch heute kein besseres Wetter in Sicht, also weiter. Unsere Tochter schläft gut und lange, so dass wir wieder gut vorankommen. So kommen wir diese mal bis Dänemark und finden einen Unterschlupf beim Sakskøbing Camping . Die Platzwahl gestaltet sich auf dem kleinen, aber schön abgelegten Platz sehr schwierig, da viele Parzellen komplett unter Wasser stehen. Aber hier wird improvisiert und wir bekommen etwas Abseits noch einen Platz. Danke dafür….

01.07.2017 – Bis nach Rødby sind es nur noch knapp 30 km und so stehen wir schnell vor dem ziemlich vollen Fährhafen Richtung Puttgarden. Trotzdem kommen wir noch mit der nächsten Fähre mit und sind dann gegen 14:00 Uhr in Travemünde. Denn hier sind wir bei Freunden, die wir beim Campen kennengelernt haben,eingeladen. Danke für den schönen Abend an euch beide. Wir sehen und dann wieder im September bei uns. Bei hoffentlich besserem Wetter. 😉

02.07.2017 – Nach einem guten Frühstück fahren wir dann wieder weiter an einen CP den ich in meiner Kindheit des öfteren besucht hatte. Neukloster. Die knapp 100 km sind schnell abgespult und so haben wir, Dank dem endlich mal trockenen Wetter, unseren Kaffee außerhalb des Wohnmobils getrunken. Doch das Glück währt nicht lange und schon regnet es wieder in Strömen. Am späten Nachmittag endlich ein paar Lichtblicke. Diese werden gleich zu einem Spaziergang und zur Platzerkundung genutzt. Der Platz war in meinen Erinnerungen viel größer, was uns auch bestätigt wurde. Sonst war nicht mehr viel zu Erkennen, aber in über 30 Jahren verändert sich schon so einiges……..bis auf das Waschhaus 🙂 !!! Das hat sämtliche Veränderungen überstanden und steht noch (bis auf minimalste Veränderungen) noch genauso da wie damals. Wenn man das Waschhaus betritt, ist das wie eine Zeitreise. Ich möchte hier aber nichts abwerten, es ist zwar alles sehr alt, doch funktionierte alles und es war sehr sauber.

03.07.2017 – Das Wetter scheint heute gut zu werden, also laufen wir in den Ort um unsere Vorräte noch etwas aufzufrischen. Nach unserer Rückkehr steht der längst fällige Großputz an. Den restlichen Tag verbringen wir ausgiebig mit unserer kleinen Tochter, damit diese auch mal wieder Bewegung bekommt.

 

 

 

4 thoughts on “Norwegen

  • 22. Juni 2017 um 18:17
    Permalink

    Ich drücke euch Daumen, dass es wettermäßig und logistisch besser wird! LG aus Poznan Pet

    Antworten
  • 22. Juni 2017 um 19:17
    Permalink

    Hallo Rene ,
    verfolge mit großem Interesse eure Reise wünsche einen schönen
    Urlaub

    Gruß
    Andreas

    Antworten
  • 27. Juni 2017 um 19:46
    Permalink

    Tut mir echt leid für euch … so viele km und der Wettergott hat nicht das geringste Einsehen! Die schönen Fotos suggerieren etwas anderes, aber ihr werdet sicher jeden fotogenen Moment genutzt haben! Hauptsache ihr bleibt alle gesund und vielleicht gibt’s noch ein gutes Finish?! LG auch von Andrea! Do widzenia! Wujek Piotr z Poznaniu

    Antworten
  • 27. Juli 2017 um 8:06
    Permalink

    Hab‘ heute auch mal reingeschaut, wie es euch denn so ergangen ist im Hohen Norden. Wie schade, dass ihr kaum Sonne und Wärme hattet! Norwegen ist zwar auch bei Schnee oder Regen wunderschön, aber wenn es die ganze Zeit so ist, dann kann man die Landschaft doch nicht so genießen – trotz guten Willens. Gestern waren in Mittelnorwegen 31 °C, so ungerecht ist es!
    Ich wünsche euch, dass die nachfolgenden Wochen dafür wunderschön waren und mit viel, viel Sonne!
    Liebe Grüße
    Isi

    Antworten

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